1982
Jörg Weigand (Hrsg.)


(* 1940) Biographische Angaben liegen nicht vor

LAO-TSE. Weisheiten.
München, Heyne Verlag. 
Mit farbig bedrucktem Leineneinband und 38 s/w-Abbildungen
alter chinesischer Holzschnitte. 96 Seiten.
ISBN 3-453-42103-5

"In dieser Auswahl aus dem Tao-Têh-King wird versucht darzustellen, daß auch der moderne Mensch mit dem Altchinesen Lao-Tse und seinem Werk durchaus noch etwas anfangen kann. Manches mußte dabei weggelassen werden, was ohne weitgehende Einsicht in die Zusammenhänge chinesischen Denkens nicht verständlich würde. Natürlich handelt es sich hier um eine sehr persönliche Zusammenstellung des Herausgebers, der freilich hofft, das Wesentliche herausgeholt und damit etwas zur Erhellung dieses Traktates beigetragen zu haben.
          Der doch auch praktische Charakter des Büchleins über Tao und Têh ließ es berechtigt erscheinen, ihm Illustrationen beizugeben, die chinesische Menschen bei der täglichen Arbeit zeigen. Denn auch für sie wurde dieser Text ursprünglich geschrieben."            (Aus der Einführung des Herausgebers)   
                                                           

Der für eine Taschenbuchausgabe sehr ungewöhnliche, farbig bedruckte Leineneinband und die zahlreichen beigefügten Abbildungen (vom Ende der Ming-Dynastie) geben dieser Publikation ihre Daseinsberechtigung.
Ansonsten finden sich im kurzen Vorwort zwei wahre Aussagen: dass manches weggelassen wurde und dass es sich hier um eine sehr persönliche Zusammenstellung des Herausgebers handelt. Man könnte auch sagen: hier wurde so viel weggelassen, dass der verbleibende Rest nur noch eine bunte Mischung kleiner Textbruchstücke bildet, die unter ein paar allgemeinen Überschriften neu angeordnet wurden und in ihrer fragmentarischen Form kaum noch Sinn ergeben. Und man könnte sich weiter fragen, wem hier die "Einsicht in die Zusammenhänge chinesischen Denkens" fehlen - dem Leser oder dem Übersetzer?
Der Wert dieser Buchausgabe liegt im Buchschmuck.

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