2001
Jörn Jacobs


"Jörn Jacobs studierte Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Hannover, übersetzte technische Texte vom Russischen ins Deutsche, spezialisierte sich dann auf Nachrichtentechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt und arbeitete als Entwickler und Produktspezialist in der Elektronikbranche. Er wurde Beamter bei einem großen Fernmeldenetzbetreiber und war dort maßgeblich an der Normung und Entwicklung der Telefaxgeräte beteiligt. Dann studierte er Sinologie, Phonetik und Romanistik an der Universität Frankfurt. Jetzt Spezialist für Hochfrequenztechnik, behielt er eine dezidierte Schwäche für die chinesische Altphilologie." [Biographische Angaben auf dem Bucheinband]

Textstudium des Laozi: Daodejing. 
Peter Lang Verlag, Frankfurt a. M. 375 Seiten
ISBN 3-631-37254-X


          "Wie schon angedeutet, geht es im vorliegenden Buch nicht um eine weitere Übersetzung des Daodejing, sondern um eine ausführliche Textpräsentation, eine komfortable, rezeptions- und übersetzungskritische, aber vor allem philologisch und sinologisch weiterführende Textausgabe. Wie unter Textdarstellung schon erwähnt, wird bei einigen Kapiteln (...) der in vielen Fällen vielleicht wünschenswerte realere Bezug zu Text und vielleicht auch Gemeintem hergestellt. (...) Die Inhaltswiedergabe soll so textnah sein, wie es das Deutsche noch zuläßt.
          Es werden hauptsächlich die Übersetzungen von Richard Wilhelm (1910) und von Ernst Schwarz (1978) sowie von Henricks (1990) zitiert und kommentiert - Wilhelms Übersetzung, weil sie noch für die "klassische", d.h. Missionars-Epoche der Sinologie steht, diejenige von Ernst Schwarz, da sie moderner und freier, zugleich lyrischer ausgearbeitet ist und für die neuere Beschäftigung mit Laozi stehen mag, und die Übersetzung von Henricks, da sie explizit auf den Mawangdui-Texten beruht." 
  
  
                                                            (Aus dem Nachwort von Jörn Jacobs)

Jedes der 81 Kapitel wird mit den chinesischen Schriftzeichen des tradierten TaoTeKing-Textes und dessen Pinyin-Umschrift, dem chinesischen Mawangdui-Text sowie einer knappen, klaren und möglichst nicht-interpretierenden deutschen Textfassung geboten. Dazu dann die drei oben erwähnten Übersetzungen von Wilhelm, Schwarz und Henricks.
Eine ideale Ausgabe für das Textstudium speziell der chinesischen Originaltexte. Die 150 Seiten Anhang bieten noch eine Fülle an ergänzenden Informationen zu philologischen Themen und Aspekten.
 

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