1981
Tsutomu Itoh


Japaner. Sandte eine Ausgabe seiner TaoTeKing-Übersetzung an seine Alma Mater (Humboldt-Universität Berlin) und publizierte in Japan ansonsten umfangreich in deutscher Sprache über Themen der deutschen Literatur.

Lao-tse. TAO-TEH-KING.
Das Heilige Buch vom Weg und von der Tugend.
Selbstverlag. Japan 500 Gifu-City, Izumicho 40.
61 Seiten

 

          

Der japanische Übersetzer gibt in den Fußnoten Anmerkungen, welche Passagen der klassischen chinesischen Textversion auf legalistische, welche auf konfuzianische und welche schließlich auf tatsächlich taoistische Verfasser zurückzuführen sind. Anhand japanischer Textforschung weist er Passagen aus, die in die Urfassung wohl erst von späteren Kommentatoren als Ergänzungen eingefügt wurden. Um den Sinnzusammenhang zu straffen, verschiebt er einzelne Kapitel oder fügt Zeilen aus anderen Kapiteln des TaoTeKing ein.

Bemerkenswert ist außerdem ein der Publikation als Frontispiz beigefügtes Gedicht von Po Chü-yi (772-846) aus der Tang-Dynastie (siehe links) mit folgendem Text: 
"Lao-tse. Der Redende weiß nicht, der Wissende schweigt. Das hörte ich von dem alten Meister Lao-tse. Wenn der alte Meister Lao-tse der Wissende war, warum schrieb er die fünftausend Worte?"

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