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Was zu sehen ist, fasziniert die Augen der Menschen.
Was zu hören ist, betört die Ohren der Menschen.
Und was zu schmecken ist, reizt den Gaumen der Menschen.

Vielerlei unterschiedliches Tun und Streben
verwirrt und macht die Seele der Menschen unruhig.
Schwer zu erlangende Güter
erzeugen Sehnsüchte und Unzufriedenheit.

Der Weise kümmert sich deshalb um das Wesentliche,
nicht um das Sinnliche.

Er läßt das Äußere sein und wendet sich dem Inneren zu.

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